Nichtraucher-24 Blog:

Nichtraucher werden - Warum dazu dein Selbstbild entscheident ist !


22.10.2019 | Lesedauer: 10 Minuten

  Christian Harkings


 

Achtung Vorwarnung:

Dieser Artikel ist fast 2000 Wörter lang. Manche Konzepte und Behauptungen werden dir wahrscheinlich befremdlich oder gar unsinnig vorkommen.

Ich möchte dich trotzdem bitten, diesen Artikel komplett, aufmerksam und mit einer offenen Erwartungshaltung zu lesen, denn es ist ohne Zweifel der wichtigste Artikel, den ich je geschrieben habe und den Du womöglich je zum Thema Nichtraucher werden lesen wirst.

Ich weiß, das sind große Worte, aber ich habe bisher tatsächlich noch keinen anderen Artikel, Video oder kostenpflichtigen Kurs  gefunden, der diese Informationen beinhaltet.

Wie gesagt, bitte stehe den Konzepten, Ideen und Anleitung in diesem Artikel nicht von vorneherein skeptisch, sondern offen gegenüber. Denn nur dann können sie ihre wahre Wirkung entfalten:

Dich zum Nichtraucher umzuprogrammieren!

Dein Christian von Nichtraucher-24.de

 


 


Heute lernst Du in diesem Artikel, wie Du dein Gehirn auf Nichtraucher-Sein umprogrammierst. Denn wenn dir das gelingt, wirst Du keine Willenskraft oder Disziplin mehr benötigen, um der Zigarette zu widerstehen!

Du wirst dich nicht mehr anstrengen müssen, um Nichtraucher zu sein und zu bleiben, sondern Du wirst ganz einfach Nichtraucher-Sein!

Denn schau mal, aktuell ist es wahrscheinlich so, dass Du dich nicht als Nichtraucher siehst. Du rauchst vielleicht nicht mehr, aber in deinem Gehirn und in deinem Unterbewusstsein bist Du immer noch ein Raucher.

Daher hast Du auch immer wieder die Lust und das Verlangen zu rauchen. So ist es doch?

Die Wahrheit ist, dass ein Nichtraucher eben nicht mehr Disziplin, Willensstärke oder Selbstkontrolle als Du hat, um nicht zu rauchen.

So simpel es klingen mag, es ist wirklich so: Der Nichtraucher raucht nicht, weil er ein Nichtraucher ist. Der Raucher raucht, weil er Raucher ist! Ganz einfach.

 

 

Lass mich dir das erklären:

Wir alle haben bestimmte Denkweisen und Verhaltensmuster, die fest in unser Unterbewusstsein eingebrannt sind. Diese Muster bestimmen (unterbewusst, also ohne, dass wir es merken) unser Verhalten, unsere Gedanken und wie wir auf bestimmte Sachen oder Situationen reagieren.

Sie sind sozusagen der Autopilot, der bestimmt wie unserer Leben abläuft. Und dieser Autopilot ist dabei immer auf ein ganz bestimmtes Ziel eingestellt. Lass mich dir das an einem Beispiel verdeutlichen:

Ein Autoverkäufer, der es gewöhnt ist 10 Autos pro Monat zu verkaufen, verkauft immer nur diese 10 Autos. Darauf ist sein Autopilot eingestellt. Es ist sein Selbstbild ( = wie er sich selbst in seinem Kopf sieht), dass er ein Verkäufer ist, der pro Monat 20 Autos verkauft.

Ein weiteres Beispiel für dein Selbstbild: Denke an deine Haare. So wie Du sie dir jetzt gerade vorstellst (Länge, Haarfarbe, Frisur, etc.) so sind sie wahrscheinlich auch. Aus der Vorstellung über deine Haare, ergeben sich deine Haare in der Realität.

 

 

Jetzt kommt das Interessante:

Wenn er einmal bereits in der ersten Woche des Monats 12 Autos verkauft, würde man meinen, dass er dann in diesem Monat insgesamt deutlich als 20 Autos verkaufen wird. Schließlich hat der ja bereits nach nur 1 Woche 12 Autos verkauft. Das stimmt aber nicht.


Sein innerer Autopilot sorgt dafür, dass er das eingestellte Ziel (20 Autos pro Monat) immer genau so erreicht. Weder mehr noch weniger.

 

Sein Unterbewusstsein wird also dafür sorgen, dass er in den folgenden 3 Wochen dann insgesamt nur noch 8 Autos verkauft, um so wieder auf die 20 Autos pro Monat zu gelangen.

Das Gegenteil funktioniert aber genauso:

Ist der Autoverkäufer die ersten 2 Wochen krank (verkauft also kein einziges Auto), sorgt sein Unterbewusstsein dafür, dass er sich in den verbleibenden 2 Wochen besonders anstrengt und möglicherweise besonders hart und geschickt arbeiten, um so wieder auf seine normalen 20 Autos im Monat zu kommen.

Sein Selbstbild ist also, dass er 20 Autos im Monat verkauft, egal was passiert. Und so geschieht es dann auch. Und das obwohl er eigentlich das Potenzial hätte, ein viel besserer Verkäufer zu sein und viel mehr Autos zu verkaufen!

 

 

Noch ein Beispiel:

Eine Person, die ihr ganzes Leben lang übergewichtig war und z.B. 95 Kilo wog nimmt nun (z.B. durch eine Krankheit oder eine besondere Diät) 15 Kilo ab und wiegt jetzt nur noch 80 Kilo.

Das Unterbewusstsein, also der Autopilot, passt dann das Verhalten und die Essgewohnheiten so an, dass diese Person wieder zunimmt und wieder auf die "eingestellten" 95 Kilo kommt.

Und das obwohl das Gewicht von 80 Kilo ja viel gesünder und besser ist!

Oder Du hast bestimmt schon mal die Geschichte von einem Harz-4 Empfänger gehört, der zwar Millionen € im Lotto gewonnen hatte, aber nach 2 Jahren schon wieder genauso arm und pleite war wie vorher.

Das liegt daran, dass er in seinem Selbstbild (auch nachdem er im Lotto gewonnen hatte) arm ist und sein Autopilot immer noch auf Pleite eingestellt war.

Es ist also absolut zwingend erforderlich, dass wir das Ziel, auf das unser Autopilot (also unser Unterbewusstsein und unsere Selbstbild) eingestellt ist, so ändern, dass es mit unseren eigenen, bewussten Zielen (rauchen aufhören, abnehmen, mehr Geld sparen) übereinstimmt!

Sonst wird jede Veränderung (genau wie bei dem Übergewichtigem und dem Harz-4 Empfänger) nur von kurzfristiger Dauer sein!

Denn unser Autopilot wird unser Verhalten so regeln, dass es wieder mit dem Ziel, auf das der Autopilot eingestellt ist, übereinstimmt.

Dieses Ziel des Autopiloten entspricht unserem Selbstbild, also wie wir uns bewusst und unterbewusst selbst sehen und was wir selbst von uns denken, wer wir sind.

Das Fiese ist, dass das natürlich unterbewusst geschieht und wir es gar nicht merken und gar nichts dagegen machen können.

Wenn Du also Nichtraucher werden willst, dann ist es absolut entscheidend, dass Du nicht einfach nur nicht mehr rauchst, sondern Du musst deinen Autopiloten umprogrammieren! Du musst deinen Autopiloten auf Nichtraucher einstellen.

Du musst deine unterbewusste Selbstwahrnehmung und dein Selbstbild ändern. Du musst dich in tiefer Überzeugung als Nichtraucher ansehen und nicht nur als Raucher auf Entzug!

Denn sonst wird dein Autopilot weiterhin mit aller Gewalt versuchen, dich wieder ans Rauchen zu bekommen, damit dein Selbstbild (= Raucher) wieder mit der Realität übereinstimmt. Und so traurig es auch ist: Auf kurz oder lang wird ihm das leider auch gelingen.

 

 

Jetzt ist es aber so, dass ...

... wenn dein Selbstbild aber auf Nichtraucher-Sein eingestellt ist, dann wird dein innerer Autopilot dafür sorgen, dass Du langfristig auch wirklich Nichtraucher bist und bleibst.

Du bleibst also automatisch und quasi von selbst Nichtraucher, ohne dass Du dich dafür anstrengen oder diszipliniert sein musst.

Im Folgenden möchte ich dir nun zeigen, wie es dir gelingen kann dein unterbewusstes Selbstbild zu ändern und dich sozusagen auf Nichtraucher-Sein umzuprogrammieren.

Okay, lass uns dies also gemeinsam schaffen ...

Aus wissenschaftlicher Sicht, gibt es genau 2 Wege, dein Selbstbild zu verändern und dich quasi auf Nichtraucher-Sein umzuprogrammieren:

 

 

Nr. 1: Ein traumatisches/tiefgreifendes Erlebnis:

Dabei hat dieses Ereignis so einen großen und schockierenden Einfluss auf unser Unterbewusstsein, dass unser Selbstbild und unser Autopilot praktisch "auf einen Schlag" umgestellt werden.

Du hast bestimmt auch schon mal Geschichten gehört, dass Personen nach einem schlimmen Ereignis wie z.B. einem Autounfall oder einer schlimmen Krankheit, die sie nur knapp überlebt haben und die danach ihr Leben komplett geändert haben.

Aber solch ein Ereignis kann auch etwas positives, wie z.B. eine Beförderung, ein gewonnener Wettkampf oder ein ganz besonderes und bedeutungsvolles Lob sein. Diese Dinge haben eine so große Wirkung auf uns, dass sie unser Selbstbild quasi "auf einmal" komplett verändern.

Der Nachteil ist aber natürlich, dass Du so ein Ereignis nicht kontrollieren und nicht gezielt herbeiführen kannst. Du müsstest also darauf warten, dass so etwas passiert.

Natürlich passiert so etwas aber nur sehr selten. Diese Methode ist also sehr unzuverlässig. Lass uns deswegen die Zweite anschauen.

 

 

Nr. 2: Konstante Wiederholung:

Die zweite Möglichkeit, dein Selbstbild und dein Unterbewusstsein umzuprogrammieren ist durch konstante und dauerhafte Durchführung von Übungen, mit denen Du langsam (aber sicher!) dein inneres Selbstbild und folglich auch einen Autopiloten umprogrammieren kannst.

Dies machst Du z.B. mit den Affirmationen, die wir dir in der "Vorbereitung auf deinen perfekten Rauchstopp" (einem unserer Kurse) mit an die Hand geben.

Eine Affirmation ist dabei eine bejahende Aussage, ein positiv formulierter Satz. Affirmation kommt von lateinisch "affirmatiō" ("Versicherung", "Beteuerung").

Durch die Durchführung von Affirmationen wie "Das Leben als Nichtraucher ist wunderschön und viel entspannter. Ich finde es toll Nichtraucher zu sein. Ich bin unabhängig von der Zigarette und lebe zu 100% rauchfrei!" sagst und vermittelst Du deinem Unterbewusstsein quasi, dass Du jetzt in dieser Sekunde bereits Nichtraucher bist.

Das Problem ist nur leider: Das Unterbewusstsein hört recht schlecht. Du musst diese Affirmation also über einen längeren Zeitraum konstant und regelmäßig immer und immer wieder durchführen.

In der "Vorbereitung auf deinen perfekten Rauchstopp" stelle ich dir auf Seite 7 eine genaue Anleitung zur Verfügung, nach der Du deine Affirmationen machen solltest und durch die Du deinen Autopiloten Schritt für Schritt auf Nichtraucher umprogrammierst.

Ich weiß .... Affirmationen klingen nach Esoteriker-Quatsch, wenn man das erste Mal davon hört.

Ich habe mir damals, als ich noch Raucher und in genau der selben Situation wie Du jetzt war, genau das selbe gedacht.

Aber ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass der Schlüssel zu einem wirklich dauerhaft rauchfreien Leben wirklich die Änderung deinen Selbstbildes ist, und das geht am besten durch Affirmationen.

Um es kurz zu fassen: Du musst dir also quasi immer wieder selbst sagen, dass Du Nichtraucher bist und Du musst dich selbst aktiv als Nichtraucher ansehen.

Irgendwann wird dies dann von deinem Unterbewusstsein übernommen werden und ab da geht es dann praktisch von selbst.

Eine weitere gute Übung um dein Selbstbild zu ändern ist, dass Du dir deinen Tagesablauf und dein Leben als Nichtraucher visualisierst. Stelle dir also bildlich und wirklich ausführlich vor, wie Du deinen Alltag und dein Leben als Nichtraucher und ohne die Zigarette lebst.

Diese aktiven, bewussten Nichtraucher-Gedanken werden dann irgendwann von deinem Unterbewusstsein akzeptiert werden und zu einem Teil deines Selbstbildes werden.

 

 

Wie Du dein Selbstbild kontrollieren kannst:

Bonus Tipp: Um herauszufinden, wie dein Selbstbild aktuell eingestellt ist, stelle dir einfach mal dein Leben in genau einem Jahr vor. Wenn Du dich dabei erwischst, dass Du in dieser Vorstellung noch rauchst, dann ist dein Selbstbild wahrscheinlich noch das eines Rauchers.

Wenn Du aber in dieser Vorstellung nicht mehr rauchst, dann bist Du bereits auf einem sehr, sehr gutem Wege, dein Selbstbild zu verändern.

Ich habe noch einen weiteren Insider-Trick für dich, der besonders hilfreich ist, wenn Du gerade Drang und Verlangen zu rauchen hast:

Sage in einer solchen Situation nicht zu dir selbst: "Ich rauche jetzt nicht, denn ich darf/kann jetzt nicht rauchen, weil ich im Rauchstopp bin.".

Sage stattdessen zu dir selbst: "Ich rauche jetzt nicht, weil ich nicht rauchen will! Ich rauche nicht, weil ich ein Nichtraucher bin!". Denn Du selbst willst schließlich nicht rauchen. Es ist dein Unterbewusstsein, dein Autopilot, der will, dass Du rauchst.

Vergleiche es einmal selbst: Bei der ersten Formulierung siehst Du dich selbst noch als Raucher, der jetzt eigentlich gerne Rauche würde. Dein Autopilot steht also noch auf Raucher.

Bei der zweiten Formulierung siehst Du dich hingegen als Nichtraucher, der gar nicht rauchen will.

Dein Autopilot steht also auf Nichtraucher. So eine kleine Änderung der Formulierung macht also bereits einen riesigen Unterschied.

Des Weiteren solltest Du unbedingt sogenannte Pro-Rauchen-Gedanken aus deinem Kopf verbannen.

Pro-Rauchen-Gedanken sind Gedanken wie zum Beispiel: "Ich habe Stress. Eine Zigarette würde mich jetzt wirklich entspannen." Oder auch "Mit einer Zigarette in der Hand wäre diese Situation jetzt noch viel schöner."

Solche Gedanken solltest Du unbedingt durch Pro-Nichtraucher-Gedanken ersetzten. Dass wären dann zum Beispiel:

"Bin ich froh, dass ich Nichtraucher bin. Als Raucher hätte ich jetzt zusätzlich zum Stress, von der Arbeit noch den Stress den ich hätte, weil ich dauernd den Drang und das Verlangen zu Rauchen hätte!".

Oder auch: "Ich bin so froh, dass ich diese Situation jetzt ohne den Gestank und den Qualm einer Zigarette genießen kann!".

Wann immer dir also ein Pro-Rauchen-Gedanke in den Kopf kommst, solltest Du ihn sofort durch den entsprechenden Pro-Nichtraucher-Gedanken ersetzten.

 

 


 

 

Zusammenfassung: So änderst Du dein Selbstbild zum Nichtraucher:

 

  • Benutze die Affirmationen und führe diese regelmäßig und langfristig konstant durch. Visualisiere dein Leben als Nichtraucher. Stelle dir vor, wie Du rauchfrei lebst.

  • Kontrolliere dein Gedanken.

  • Sage dir nicht "ich darf/kann jetzt nicht rauchen" sondern "ich will jetzt nicht rauchen!".

  • Ersetze den Pro-Rauchen-Gedanken sofort durch einen Pro-Nichtraucher-Gedanken.

 

Wichtig ist aber, dass die Veränderung deines Unterbewusstseins, deines Selbstbildes nicht von heute auf morgen geht.

Genau wie das Abnehmen oder Muskeln aufbauen ist es ein langfristiger Prozess, der dauerhaft und konstant durchgeführt werden muss, um Erfolg zu bringen.

Sei also nicht enttäuscht und fang nicht an zu zweifeln, wenn Du dich nach einer oder zwei Wochen immer noch als Raucher fühlst.

Ich verspreche dir, wenn Du die oben genannten Übungen und Tipps langfristig, regelmäßig und konstant durchführst, dann wirst Du dadurch etwas gewinnen, was diesen Aufwand tausendmal wert ist:

Du kannst wirklich zum Nichtraucher werden und es wird für das aller normalste und vollkommen selbstverständlich sein, nicht zu rauchen.

 

Viele Grüße und viel Erfolg als Nichtraucher wünscht dir ...

Dein Christian und das Team von Nichtraucher-24.de

 

PS: Wenn Du Bekannte, Freunde oder Familie hast, die auch gerne mit dem Rauchen aufhören würde, dann hilf ihnen doch, indem Du diesen Artikel bei Facebook teilst.

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